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Friedrich-von-Alberti-Gymnasium
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Schulgeschichte

des Friedrich-von-Alberti-Gymnasiums

Der letzte Schritt zur Schulstadt für Bad Friedrichshall

Als Bad Friedrichshall 1933 durch den Zusammenschluss dreier Gemeinden entstand, gab es nur die Volksschule. In den sechziger und siebziger Jahren entstanden auf Grund des reformierten Schulwesens Grund- und Hauptschulen in Kochendorf und Jagstfeld. 1965 wurde dann auch die neue Realschule in Bad Friedrichshall eingerichtet. In den sechziger Jahren war auch die Einrichtung eines Gymnasiums vorgesehen. Da aber die damals schlechte finanzielle Lage der Stadt dieses nicht zuließ, besuchte der größte Teil der Bad Friedrichshaller Schüler zunächst das ASG Neckarsulm oder das HSG in Bad Wimpfen.

Steigende Einwohnerzahlen in den letzten Jahren zwangen zu neuen Überlegungen, da sowohl das ASG Neckarsulm als auch das HSG Bad Wimpfen bereits die Grenzen ihrer Kapazität erreicht hatten.
Im Frühjahr 1991 wurden deshalb erste Gespräche mit dem Ministerium für Kultus und Sport Baden Württemberg geführt. Ende 1991 richtete die Stadtverwaltung eine Voranfrage an das Oberschulamt Stuttgart, betreffend den Bau eines Gymnasiums. Ein knappes Jahr darauf wurde sowohl vom Gemeinderat als auch vom Ministerium für Kultus und Sport ein klares “ja” zum Bau eines Gymnasiums in Bad Friedrichshall gegeben.

Als Standort der neuen Schule wurde ein 30.000 qm großes Grundstück am Rande des Kocherwaldes in Jagstfeld gewählt. Der Planungsauftrag für das neue Gymnasium ging an das Architekturbüro Ostertag / Vornholt in Stuttgart.

Der Grundstein unserer Schule wurde am 25. November 1994 von Herrn Dr. Olbert gelegt. Knappe zwei Jahre darauf begannen 220 Schüler in acht Klassen und vier Jahrgängen zusammen mit 17 Lehrern mit dem Unterricht am Friedrich-von-Alberti-Gymnasium.

Durch die Fertigstellung des Friedrich-von-Alberti-Gymnasiums als dritte weiterführende Schule war Bad Friedrichshall endlich Schulstadt geworden und hat somit einiges an Attraktivität gewonnen.

Aufgrund steigender Schülerzahlen beschloss der Gemeinderat den Ausbau des FvAG. Im Dezember 2001 konnte der Erweiterungsbau nach zweijähriger Bauzeit der Bestimmung übergeben werden.

Im Jahr 2002 reformierte Baden-Württemberg die gymnasiale Oberstufe, die seitdem auch als Kursstufe bezeichnet wird. Die Trennung in Grund- und Leistungskurse wurde abgeschafft und durch ein System von verpflichtenden Kursen in Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen und wählbaren Kursen in anderen Fächern ersetzt. Damit verkürzte sich gleichzeitig die reguläre Schulzeit am Gymnasium von bisher neun auf acht Jahre. Wenn auch die bisherigen Leistungskurslehrpläne teilweise verschlankt wurden, führte die Reform insgesamt zu einer deutlichen Verdichtung des Unterrichts am Gymnasium und zu einer Ausweitung des Nachmittagsunterrichts. Seit 2004 machte sich das zunehmend bei den Klassen der Mittelstufe bemerkbar. Das Friedrich-von-Alberti-Gymnasium musste auf diese Entwicklung reagieren: Der Schulbetrieb wurde mit Unterstützung des Landes, der Gemeinde Bad Friedrichshall und nicht zuletzt von vielen Eltern und örtlichen Vereinen im Schuljahr 2008/2009 auf die Ganztagsschule der offenen Form umgestellt. Seitdem können die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums zusammen mit denen der Grundschule in der neu erbauten Mensa von Montag bis Donnerstag zu Mittag essen. Außerdem stehen dort auch Aufenthaltsräume zur Verfügung, die auch von der Ganztagsbetreuung, die für die Unterstufe neu eingerichtet wurde, genutzt werden.